Leben Rezepte

Der Wunsch, seine Träume wahr zu machen.

20. April 2015
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Manchmal bleiben Wünsche und Träume was sie sind, Wünsche und Träume. Aber manchmal werden sie auch wahr, einfach so oder weil man etwas dafür macht. Ich habe mich dazu entschlossen die Ärmel hochzukrempeln und etwas dafür zu tun – was meist einfacher gesagt als getan ist. Denn wer schon lange nicht mehr in sich hineingehorcht und über seine Träume nachgedacht hat, wird sich erst einmal schwer tun diese zu benennen. Zumindest ging es mir so und ich habe viel Zeit damit verbracht Verbindung mit mir aufzunehmen und alle Erwartungen und Einflüsse von außen abzutragen, um meine eigenen Wünsche freizulegen.

Ich möchte gern weniger fremdgesteuert sein und machen was mir Spaß und Freude bereitet, Ideen habe ich da viele. Doch irgendwie will es trotz gutem Willen nicht so richtig klappen. Aus dieser Unzufriedenheit heraus habe ich mich entschieden aktiver und gesünder zu leben, um mich frischer und energiegeladener zu fühlen und die Dinge anpacken zu können. So werde ich meine Essgewohnheiten umstellen und das von heute auf morgen, um einen größtmöglichen Unterschied feststellen zu können. Ich denke nämlich, dass mich das falsche Essen zum Teil sehr träge macht und mir die Energie raubt.

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Die falsche Ernährung kann Energie rauben und träge machen. Deswegen stelle ich meine Ernährung radikal um.

Meine Schwester ernährt sich schon seit längerer Zeit vegan, was mich immer etwas verwundert hat, weil ich nicht verstanden habe warum sie das so plötzlich tat. Doch nun kann ich sie verstehen: sie möchte sich wohl und leicht fühlen und gesund ernähren. Ist ja nicht verkehrt, oder? Durch sie habe ich zum ersten Mal von Attila Hildmann, einem Vegan-Koch aus Deutschland erfahren. Er hat schon viele vegane Kochbücher geschrieben, doch vorerst interessiert mich nur sein erstes Buch: „Vegan for fit – Die Attila Hillmann 30-Tage-Challenge“.

Im ersten Teil seines Buches schreibt er von seinem Wandel vom „Speckmops“ zum gesunden und trainierten Veganer. Außerdem informiert er über die Kehrseiten der „normalen“ Ernährung, die sich mir ins Gedächtnis eingebrannt haben: weibliche Hormone in der (Mutter-)Milch von Tieren, Krankheiten hervorgerufen durch falsche Lebensmittel, Kochenmarkreste in Gelatine, Aromastoffe hergestellt aus Menschenhaar, Sägespänen und anderen unappetitlichen Stoffen. Da kann einem das Essen schon mal vergehen. Er hat mich überzeugt. Ich werde mich also 30 Tage vegan ernähren und die Challenge-Herausforderung annehmen!

Doch was ist diese 30-Tage-Challenge und was ist so gut daran?

Die Challenge-Regeln sind sehr einfach: die Rezepte in diesem Buch sind in zwei Stufen eingeteilt. Von morgens bis 16 Uhr dürfen alle Gerichte gegessen werden, von 16 bis 19 Uhr nur noch die Rezepte der Stufe 1 und ab 19 Uhr soll nichts mehr gegessen werden. Zusätzlich soll auf Weißmehl und weißen Zucker verzichtet werden. Diese enthalten weder Vitamine noch Nährstoffe. Außerdem soll regelmäßig Sport getrieben werden, um das größtmögliche Ergebnis in diesen 30 Tagen zu erreichen. Laut Hildmann wird man schon nach 2 Tagen die ersten Ergebnisse spüren und noch 30 Tagen wird man nur sehr widerwillig zur „normalen“ Ernährung zurückkehren wollen.

„Viele der Challenger berichten von:

  • deutlicher Gewichtsabnahme
  • besserer Verdauung
  • überraschendem Kraft- und Ausdauerzuwachs
  • angenehm neutralem Körpergeruch und Geschmack im Mund
  • reinerer, strafferer Haut mit jüngerem Aussehen und glänzenden Haaren
  • höherer Konzentrationsfähigkeit, mehr Ausgeglichenheit
  • besserer Laune bis hin zu euphorischen Glücksgefühlen
  • weniger Schlafbedürfnis und steigenden sexuellen Bedürfnissen
  • mehr Bewegungsdrang
  • besserem Sättigungsgefühl ohne Heißhungerattacken
  • schmerzfreier Periode (weibliche Challenger)“

Attila Hildmann: Vegan for fit. Becker Joest Volk Verlag, 10. Auflage 2014, S. 28.

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Challenger berichten von positiven Auswirkungen, die durch die Ernährungsumstellung auftraten. Schon nach zwei Tagen sind die ersten Veränderungen spürbar.

Von meiner Schwester weiß ich schon, dass die Rezepte wirklich lecker sind und dadurch kein Frust entsteht, wie bei manch einer Diät. Ich kann mich noch genau an dieses Gefühl erinnern, als ich mal 14 Tage lang „Punkte gezählt habe“ und nur noch ans Essen denken konnte. So lese ich nun also fleißig im Buch und treffe die ersten Vorbereitungen. Ich nehme Körpermaße und mache Fotos, damit ich nach den 30 Tagen richtig gut vergleichen kann. Außerdem werde ich mir für die ersten drei Tage Rezepte aussuchen und die Einkaufsliste schreiben, damit ich nicht überfordert bin mit den vielen neuen Zutaten.

Zusätzlich werde ich regelmäßig Sport treiben. Damit ich mein Ziel von 3x wöchentlich erreiche, habe ich mir eine kleine Hilfe ausgedacht, von der ich euch gern an anderer Stelle berichten möchte. Ich bin sehr gespannt was sich in den 30 Tagen verändern wird und halte euch darüber auf dem Laufenden!

Habt ihr gleiche Erfahrungen wie ich gemacht und radikale Veränderungen durchgeführt? Oder fühlt ihr ähnliches wie ich und seid noch mitten im Verändern? Oder wollt ihr etwas ändern, aber wisst nicht wo ihr anfangen sollt?

Dieser Artikel ist Teil der Serie: Meine Vegan for fit 30-Tage-Challenge

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2 Kommentare

  • Reply Monika Thiede 25. April 2015 at 10:01

    Liebe Anne, ich bin schon seeehr gespannt auf die Ergebnisse deiner Challenge. Ich habe es mal mit der vegetarischen Ernährung ausprobiert, allerdings schnell gemerkt, dass ich das Fleisch brauche, wie die Luft zum Atmen. Mein Problem ist nur, dass mir vernünftige und zuverlässige Quellen fehlen, wo ich unbedenklich Fleisch kaufen könnte. Die guten alten Metzger um die Ecke gibt es bei uns nicht mehr.
    Was die 30 Tage Challenge angeht…du hast sicherlich letztes Jahr mitbekommen, dass ich eine sportliche 30-Tage-Challenge gemacht habe. Für den Körper war es sicherlich zu extrem…von 0 auf 100. Mein Imunsystem ging andauernd in die Knie. Doch die Ergebnisse waren schon nach kurzer Zeit erstaunlich positiv.
    Ich bin also gespannt, wie sich die plötzliche Ernährungsumstellung auf deinen Körper auswirkt.
    Wie viele Tage hast du denn noch?
    Ganz viel Erfolg und noch mehr Kraft wünsche ich dir, um die 30 Tage durchzuhalten. Aber du schaffst das!!! <3

    • Reply Anne 27. April 2015 at 9:43

      Hallo liebe Monika!
      Ich bin auch schon sehr gespannt, wie ich mich am Ende der Challenge fühlen werde. Ein wenig sehne ich mich schon nach meinen geliebten Grillfackeln.. aber ich merke auch, dass das Verlangen nach dem „normalen“ Essen immer mehr abnimmt. Gestern habe ich Gemüselinsen gekocht, die richtig lecker waren und auch wirklich viele Geschmacksaromen hatten. Die Gerichte davor waren etwas fad. Deswegen fehlten mir die Geschmacksexplosionen im Mund, wenn man was richtig super leckeres isst – da gibt es nun aber wieder Hoffnung :-)
      Ich bin eigentlich auch kein Freund von Challenges, da ich das auch immer zu extrem finde. Da hat dir dein Körper gleich die entsprechenden Warnsignale gegeben. Hast du die Challenge, trotz der Probleme, bis zum Schluss durchgezogen?

      Heute ist Tag 4 meiner Challenge, also hab ich noch ein bisschen vor mir :-) Viele Grüße und vielen Dank für deine motivierenden Worte!

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